5.Oktober: Herr Dr. Florian Geyer, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, ist zu Gast bei der Initiativgruppe und diskutiert über Wege zur Rettung des Landestheaters und bringt u. a. die Einführung einer "Bürgeraktie" ins Spiel.
5.Oktober: Herr Michael Reinhardt, Veranstalter für Konzerte und Stadtfeste, bringt in der Initiativgruppe Vorschläge für die Veranstaltung "Eine Stadt steht auf für sein Theater" ein.
8.Oktober: Traditionelle Freitagsdemo ab 15.00 Uhr (Start: Landestheater) in Flensburg
15.Oktober: Die Theaterleitung gibt den Termin für die oben genannte Veranstaltung mit dem 23. Oktober bekannt und läßt über die Printmedien dazu einen Pressetext veröffentlichen.
15.Oktober:Traditionelle Freitagsdemo ab 15.00 Uhr(Start: Landestheater) in Flensburg
19.Oktober: Ortsbegehung Südermarkt für "Eine Region steht auf für sein Theater" mit vorläufiger Festlegung des Programmablaufes.
22.Oktober: Die traditionelle Freitagsdemo in Flensburg beginnt um 15.00 Uhr am Stadttheater.
23.Oktober: "Eine Stadt steht auf für sein Theater" - ab 16.00 Uhr soll das größte Theaterbild Schleswig - Holsteins auf dem Südermarkt entstehen. Orchestermitglieder, Solisten sowie möglichst viele andere Theatermitarbeiter treffen sich mit ebenfalls möglichst vielen Menschen aus der Stadt und der Region, um ein riesiges "Gruppenbild mit Theater" zu machen, das, Deutschland weit über die Medien verbreitet,das eindrucksvoll die Solidarität der Bevölkerung mit dem Landestheater beweisen soll.
Schleswig – Holsteins größtes Theaterfoto in Flensburg
„ Die Wettervorhersage für Sonnabend im Flensburger Raum ist positiv“, frohlockt Andreas
Strähnz, der neue Chefdramaturg des Schleswig – Holsteinischen Landestheaters, der zugleich für die Öffentlichkeitsarbeit seines neuen Hauses verantwortlich zeichnet.
Und für ihn besitzt diese eigentlich eher lapidare Prognose große Bedeutung, denn am 23. Oktober soll das größte Theaterfoto von Schleswig – Holstein um 16.00 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt gemacht werden, und dafür sind nun mal gute Wetterbedingungen mehr als hilfreich.
Unter dem Motto „Eine Region steht auf für ihr Landestheater“ treffen sich auf Flensburgs
größtem Marktplatz in der Innenstadt Mitglieder des Landestheaters aus vielen Sparten und Abteilungen der drei Sitzstädte Flensburg, Schleswig und Rendsburg und werden auf einem Podest zu einem Gruppenfoto positioniert. Dann folgt der eigentliche Clou der Fotoaktion :
Alle Bürger, die sich aus Solidaritätsgründen mit ihrem Theater auf dem Südermarkt einfinden, werden um die Theaterleute herum gruppiert und dokumentieren durch ihre Anwesenheit, dass sie sich für den Erhalt ihres Theaters einsetzen.
Die Bürgerinitiative „Rettet das Landestheater“ hofft darauf, dass ihre Idee auf möglichst große Resonanz stößt. „ Jeder hat die Chance, durch sein Kommen zu dokumentieren, dass
das in finanziell schwierigen Zeiten weiterhin stark gefährdete Landestheater mit breiter Unterstützung aus der Bevölkerung rechnen kann,“ setzt Wolfgang Raube als Initiator der Initiativgruppe auf eine solidarische Strahlkraft der Aktion. Mitinitiator Michael Reinhardt
macht aus seinem Herzen keine Mördergrube und wünscht gar:“ Mein Traum ist ein Südermarkt, der schwarz vor lauter Menschen ist, um das größte Theaterbild Schleswig – Holsteins entstehen zu lassen.“ Das soll dann von Flensburg aus in die Bundesrepublik
gehen und eindrucksvoll bezeugen, dass diese Region sich für sein Theater stark macht und
seinen Part zur Rettung des Landestheaters – öffentlich sichtbar - übernimmt.
Das greift Ansgar Hüning, Bariton am Landestheater und zugleich Mitglied der Initiativgruppe auf , indem er erklärt: „ Wir protestieren mit dieser Veranstaltung nicht gegen irgendwen, sondern wir bündeln unsere Kräfte in der Region, um wie in einem Puzzle Mosaiksteine zur Rettung des Landestheaters zusammen zu setzen.“
Die allenfalls 45minütige Veranstaltung wird durch musikalische Beiträge der Blechbläser des Landessinfonieorchesters und des Chores sowie durch eine kurze Ansprache von Peter Grisebach, dem Generalintendanten des Schleswig – Holsteinischen Landestheaters, umrahmt. Und wer sich dann anschließend von der Vielfalt des Theaters faszinieren lassen will, kann an diesem Abend ab 19.00 Uhr die öffentliche Probe des Balletts „ Der Glöckner von Notre Dame“ von der neuen Ballettdirektorin Katharina Torwesten nach dem Roman von Victor Hugo im Stadttheater besuchen.
Wolfgang Raube
Bürgerinitiative „Rettet das Landestheater“